Kamishibai

Kamishibai kommt aus dem japanischen und heißt so viel wie Papiertheater. Früher fuhren die Süßigkeiten Verkäufer mit ihren Fahrrädern durch die Dörfer und um die Aufmerksamkeit der Kinder zu erregen, hatten sie ein Kamishibai hinten auf dem Fahrradständer. Dort erzählten sie mit Bildern Märchen und Geschichten.

Heute wird das Kamishibai gerne zur Sprachförderung in den Kitas und Grundschulen eingesetzt. Hierbei werden selbsterstellte oder gekaufte Bilder genutzt, um die Konzentration der Kinder auf das Erzählte zu lenken. Die Bilder geben Kindern, die noch keinen so großen Sprachschatz haben, ein Verständnis und fördern so den Spracherwerb.

Im zweiten Schritt können Kinder mit Hilfe des Kamishibais ihre eigenen Geschichten malen und erzählen. Das Papiertheater gibt dafür einen roten Faden und Kinder, die nicht gerne im Mittelpunkt stehen, können sich entfalten, da die Zuhörer auf das Papiertheater schauen und nicht auf den oder die Erzählenden. Eine weitere Möglichkeit des Kamishibais ist das Schattentheater.

Seminar wird das Kamishibai vorgestellt und an Hand von Übungen gezeigt, wie die Handhabung ist und wie Kinder an das Papiertheater herangeführt werden könne.

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